Letztens beim Grillfest

Opa weiß wem er vertraut

Eine Geschichte aus dem veganen Hundeleben

Eine Tierliebhaberin hatte vor kurzem ein sehr außergewöhnliches Erlebnis:

„Ich war zum Grillen bei einer Freundin und deren Familie eingeladen. Sie, ihr Mann und ihre bereits erwachsenen Kinder essen großteils vegan, die Großeltern bauen aber nachwievor auf Hausmannskost. Entsprechend vielfältig war das Grillbüffet.

Der obernette 80jährige Opa liebt Hunde. Er wollte meiner Hündin was besonders Gutes tun und schenkte ihr ein echt riesiges, rohes Steak. In solch „menschelnden“ Fällen greife ich nicht ein, erkläre nicht, wieso weshalb warum mein Hund kein Fleisch bekommen sollte …
Dann die Überraschung. Meine Hündin nahm zwar das Geschenk freudig an, aber sie legte es gleich ab, schnupperte nur wie angewidert daran und fraß es nicht.
Der Opa war bass erstaunt. Er sagte: „Wenn des ned amoi da Hund frisst, dann fress´ i´s a ned. Viecher san g´scheiter, als Menschen. Wer weiß, was da drin is.“
Es war das erste Mal, dass der Opa nur die veganen Sachen aß. Meine Freundin, seine Tochter, sagte: „Das gibt es nicht! Ich rede mir seit Jahren den Mund fusselig – ohne Erfolg. Aber der Papa hört scheinbar lieber auf Deinen Hund, als auf mich!“
Und die ebenfalls erstaunte wie verunsicherte Oma forderte den Opa auf: „Aber wenigstens ein Würschtel kannst doch essen.“, was er auch kategorisch ablehnte.“

Hast du auch schon solche erbauenden Erfahrungen gesammelt? Lass uns gerne alle an deiner Geschichte teilhaben und teile sie in einem Kommentar.

Leni Lecker

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