Mr Milo unsere treue vegane Fellnase

Wir (unsere 5 Monate alte Tochter, Mr Milo, mein Mann und ich) sind eine vegan lebende Familie und ja das schließt auch unseren Hund mit ein. 

Ungefähr 6 Monate nachdem ich selbst den veganen Weg einschlug, war es nur irgendwie logisch, dass dies nun auch der richtige Weg für ihn ist. Doch auch hier war es, wie mein persönlicher Weg von der vegetarischen Ernährung zum veganen Leben, ein Prozess…

Ich setzte mich tagtäglich damit auseinander, was ich meinem Körper mit tierischen Produkten sozusagen „antue“. Bei der Recherche ergaben sich viele „AHA-Momente“. Zwangsläufig fing ich an zu überlegen, was auch Mr Milo denn hier täglich als Nahrung bekommt, die ihn ja eigentlich auch nähren soll. Es sollte ihm gut gehen aber tut es das mit tierischem Hundefutter? 

Selbst wenn es das Premiumfutter schlechthin gewesen wäre, es bleibt bei toten Tieren die auch für ihn leiden und gequält werden mussten. Und schauen wir auf die mittlerweile mit Studien belegten Folgen von erhöhtem Fleischkonsum konnte das, meiner Meinung nach, auch für unsere Fellnase nicht gesund sein. Mr Milo weiterhin Fleisch zu geben schien mir also immer absurder. 

Der Entschluss stand fest… vegane Snacks wie Möhren, Gurke oder Äpfel bekam er ja schon immer, doch und nun…? Unser vierpfötiges Familienmitglied sollte keine toten Tiere mehr bekommen aber auch gleichzeitig das bestmögliche erhalten. Das stieß in meinem Umfeld erstmal auf Entsetzen. Ein veganer Hund? Ist das noch artgerecht? Hunde stammen doch vom Wolf ab! Artgerechte Ernährung? Was ist das denn eigentlich bei einem Hund?

Hingegen vieler Meinungen, ein Hund sei ein Carnivore (Fleischesser) wurde, nachdem ich mich damit auseinandersetzte und auch viel darüber las, deutlich, dass auch wenn eine Abstammung vom Wolf vorhanden ist, sich seitdem einiges in der Entwicklung getan hat. Durch das Zusammenleben mit uns Menschen hat sich der Hund zum Allesesser (Omnivore) weiterentwickelt. Eine vegane Ernährung ist also mehr als möglich! Mittlerweile glaube ich sogar, dass es empfehlenswert ist. Aber dazu komme ich noch. Die Anfänge gestalteten sich etwas schwierig auch wenn es vor 6 Jahren schon verschiedene Produkte zur Auswahl gab. Entweder roch es verstörend oder ich merkte, dass die Nährstoffzusammensetzung vermutlich nicht ideal war. So gab es eine temporäre Verschlechterung seines Fell- und Hautzustandes. Ich fing zusätzlich noch an, ihm selbst zu kochen hier aber mehr oder weniger mit Halbwissen…. richtig zufrieden war ich dementsprechend nicht. 

Nach einem Jahr stieß ich auf Leni Lecker und deren Produkte. Also testete ich bereits etwas deprimiert aber dennoch mit großer Hoffnung das Trockenfutter Greta (damals noch Edgar). Ich merkte direkt einen großen Unterschied in der Qualität, es roch natürlicher und alles war auch bezüglich der genauen Inhaltsstoffe sehr transparent. Außerdem gab es da auch eine vegane Fellnase im Hintergrund, das überzeugte mich. In der Rezeptur war unter anderem Liebstöckel enthalten, was unser Feinschmecker liebt und was dazu geführt hat, dass er das Trockenfutter auch bis heute noch sehr gerne isst. Hin und wieder koche ich auch für Mr Milo als Abwechslung. Dann landen zB. Linsen, Möhren oder Nudeln in seinem Napf. Aber auch hier ist es wichtig noch ein Nährstoffpräparat mit dazu zu geben. Hier haben wir uns ebenfalls für V-Complete von Leni Lecker entschieden. 

Aktuell sieht Mr Milos Ernährung so aus, dass er morgens eine Runde Trockenfutter mit ein paar Kleinigkeiten (z.B. klein geschnittene Möhre) bekommt, dazwischen gibt es Trockenfutter als „Leckerlies“ und auch mal Möhre, Zucchini, Salatgurke und Apfel zum Knabbern. Am Abend bekommt er dann entweder selbstgekochtes oder auch mal ein Stück getrocknetes Brot, was er sehr gerne isst.

Wir lassen seine Blutwerte 1-2mal im Jahr checken und es weist nichts daraufhin, dass es ihm aufgrund der veganen Ernährung schlecht geht. Eher im Gegenteil… bis auf altersbedingte Arthrose, die wir mit Massage und gemeinsamem laufen oder allgemein Bewegung gut im Griff haben, geht es ihm sehr gut. Ich bin auch mittlerweile überzeugt, dass ihm auch hier die pflanzenbasierte Ernährung gut tut. Er wird sogar oft noch als junger Hund eingeschätzt, dabei wird er im März 2020 bereits 11 Jahre.

Letztendlich komme ich zu dem Schluss, dass wir uns genauso wie bei Menschen fragen sollten, was unsere treuen Freunde an Nährstoffen benötigen. Tun wir das nämlich, kommen wir zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass diese beim Hund benötigten Nährstoffe absolut problemlos auch pflanzlich abgedeckt werden können.

Eure Nicole von Quergedanken

Nicole Dausend

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