Grüne Bällchen

Mit Erbsen‑Fenchelpüree

1 Tagesportion für einen 15kg Hund

Die Mischung macht’s! Das trifft es bei diesem grünen Augenschmaus ganz gut, denn hier gibt es sowohl etwas zu kauen, wie auch schön cremiges Püree. Auch die grüne Farbe, die auf die Erbsen im Rezept zurückzuführen ist, kann sich sehen lassen. Erbsen liefern nicht nur verschiedene B-Vitamine, sondern punkten auch mit Eiweiß und gelten als eine der ältesten Kulturpflanzen. Zudem können sie auch regional angebaut werden und junge, frische Erbsen haben von Juni bis Ende August Saison. Zusammen mit Fenchel, der viel Vitamin A mit sich bringt und dem gesundheitlichen Alleskönner Haferflocken steckt dieses Gericht voller wertvoller Nährstoffe, die die wichtige Grundlage für eine ausgewogene Mahlzeit bieten.

Zutaten

  • 700g gekochte Erbsen (TK oder getrocknete)
  • 150g Fenchel
  • 80g Haferflocken
  • 15g Sonnenblumenöl
  • 0,5g unjodiertes Salz
  • 6g V-Complete – 2g je 5kg Hund
  • eine handvoll Petersilie
  • ca. 200ml Wasser

Zubereitung

1. Die Haferflocken in einen Foodprocessor geben und zu Hafermehl mahlen. Du kannst auch fertiges Hafermehl nehmen, oder wenn dein Hund es lieber kerniger mag, die Haferflocken ganz lassen. Das gibt eine etwas festere Konsistenz.

2. Anschließend 400g der gekochten Erbsen mit der Petersilie und ca. 60-80ml Wasser pürieren.

3. Die pürierte Erbsenmasse mit dem Hafermehl/den Haferflocken in eine Schüssel geben und gut vermengen.

4. Mit leicht angefeuchteten Händen kleine Bällchen aus der Masse formen.

5. Du kannst die Bällchen anschließend in einer gut beschichteten Pfanne kurz anbraten, das gibt ihnen noch einen kleinen Crunch. Diesen Schritt kannst du auch auslassen, oder das Rezept mal so und mal so zubereiten.

6. Im Anschluss den Fenchel in Stücke schneiden und in einem Topf kurz dünsten, bis der Fenchel weich ist.

7. Den gekochten Fenchel mit den restlichen 300g Erbsen, Salz und ca. 100-120ml Wasser pürieren.

8. In das fertige Püree das Sonnenblumenöl und V-Complete unterrühren.

9. Nun kann die Bowl mit Bällchen und dem Erbsen-Fenchelpüree angerichtet werden.

Guten Appetit!

Für jeden Geschmack das Richtige

Das Gericht lässt sich auch nur in Bällchen Form zubereiten, falls dein Hund Puree nicht so mag (wie Eddie😁z.B.). Dann sollten die Bällchen aber nicht gebraten werden, damit V-Complete nicht erhitzt wird.

Oder aber, wenn dein Hund gerne Muß schlabbert, dann kannst du auch alles in Breiform anbieten. Deiner Kreativität und den Vorlieben deines Hundes sind keine Grenzen gesetzt.

Oder eben auch mal so und mal so. Die Abwechslung machts.

Wie mag es dein Hund am liebsten? Schreib uns unten deinen Kommentar.

Fotos von Jana Schwarz

Leni Lecker
Leni LeckerVegan4Dogs

6 Comments

  1. Friedegard 5. Januar 2017 at 18:08 - Antworten

    Hallo! Vielen Dank für die tollen Rezepte! Ich koche immer für mehrere Tage im voraus und friere die Portionen ein. Kann ich V-Complete auch schon vor dem Einfrieren dazugeben oder sollte ich das lieber nach dem Auftauen hinzufügen?

    • Leni 5. Januar 2017 at 18:49 - Antworten

      Liebe Friedegard,

      schön das bei euch die Rezepte so gut ankommen. Am besten gibst du V-Complete erst kurz vor dem Servieren in das Futter. So bleiben alle Nährstoffe erhalten.

      Liebe Grüße Leni

  2. Caro 20. November 2017 at 05:28 - Antworten

    Hallo,
    Das klingt ja lecker! Da läuft ja mir das Wasser im Mund zusammen. 🙂
    Werde das auf jeden Fall mal für Lilly nach kochen.
    Liebe Grüße
    Caro & Lilly

    • Leni 20. November 2017 at 10:48 - Antworten

      Liebe Caro und Lilly,

      da bin ich gespannt wie die Bällchen bei euch ankommen. Sagt bescheid wie es geschmeckt hat.

      Liebe Grüße Leni

  3. J.Küstner 17. März 2018 at 14:41 - Antworten

    Hallo das sieht ja lecker aus 🙂 Ich hab da auch gleich mal eine Frage: Mein Hund (schätzungsweise fast 10 Jahre) isst generell kein Gemüse und ich bin noch am Anfang von Vegan Umstellung wie kann ich meinem Hund sowas denn schmackhaft machen?? Hast du Tipps ?? Würde mich sehr freuen 🙂 Grüße J.Küstner

    • Leni 19. März 2018 at 11:53 - Antworten

      Hallo J.,

      der Anfang kann bei manchen Hunden etwas tricky sein. Hunde sind eben auch Gewohnheitstiere.
      Du könntest erstmal unterschiedliche Gemüse zum Kosten testen. Möhren kommen eigentlich bei den meisten Hunden sehr gut an. Darüber hinaus gibt es aber noch viel mehr. Eddie mag zum Beispiel Kohlsorten sehr gerne, wie Rotkohl oder Spitzkohl, die brate ich ein bisschen an. Auch Kohlrabi ist hier ein Renner. Bei uns kommen sonst noch z.B. Fenchel, Rote Beete und Sellerie in den Napf.
      Fenchel und Sellerie brate ich ebenso an wie die Kohlsorten. Mit dem Fett bekommt es auch einen noch leckereren Geschmack und dann leicht salzen. Du kannst ja am Anfang immer eine ganz kleine Menge Gemüse mit in den Napf geben, sodass dein Hund erstmal Zeit hat sich an den Geruch zu gewöhnen. Was auch gut funktioniert ist die eigene Begeisterung. Das du selbst das Gemüse mit Begeisterung isst und deinen Hund somit motivierst.
      Und los geht’s. Viel Spaß beim Ausprobieren.

      Liebe Grüße Leni

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